Hundetag bei der KJS-Flensburg Jungjägerausbildung

Hundetag bei der KJS Flensburg – Ein Bayer in unserem Revier?

Bei bestem Frühlingswetter stand am 8. März 2026 im Rahmen der Jungjägerausbildung unserer Kreisjägerschaft ein besonderer Ausbildungstag auf dem Programm: der Hundetag. Für die angehenden Jungjäger bot sich dabei die Gelegenheit, die im Unterricht behandelten Inhalte rund um den brauchbaren Jagdhund nicht nur theoretisch kennenzulernen, sondern auch unmittelbar im Revier zu erleben.

Der Vormittag begann zunächst mit dem theoretischen Teil. Dennis Möller führte durch den letzten Teil der Unterrichtseinheit zur jagdlichen Hundeausbildung und Hundekrankheiten Bereits aus den vorangegangenen Einheiten wurde deutlich: ein gut ausgebildeter Jagdhund ist nicht nur wertvoller Begleiter, sondern oft unverzichtbarer Partner für eine verantwortungsvolle und waidgerechte Jagd.

Zur Mittagszeit ging es hinaus ins Revier bei Handewitt. Dort konnten wir Jungjäger erleben, wie das zuvor Besprochene in der Praxis aussieht. Erfahrene Hundeführer führten verschiedene Arbeitsbereiche vor – darunter Nachsuche, Buschieren, Stöbern, Hasenschleppe und Wasserarbeit.

Mit dabei waren mehrere Jagdhunderassen, die ihre jeweiligen Stärken eindrucksvoll demonstrierten: Labradore, Kleiner Münsterländer sowie Vertreter von Deutsch Kurzhaar und Deutsch Drahthaar. Es war besonders spannend zu sehen, wie unterschiedlich die Hunde arbeiten und wie fein abgestimmt das Zusammenspiel zwischen Führer und Hund im Revier sein muss.

Bei herrlichem Wetter verbrachten wir rund zwei lehrreiche Stunden draußen im Revier, bevor es anschließend wieder zurück nach Bilschau ging.

Dort wartete noch ein besonderes Highlight: weitere engagierte Hundeführer stellten uns Teilnehmern eine Tiroler Bracke sowie einen Bayerischen Gebirgsschweißhund vor. Gerade letzterer zog viel Aufmerksamkeit auf sich – ein echter Spezialist für schwierige Nachsuchen, der – ebenso wie die Tiroler Bracke – in unseren norddeutschen Revieren nicht alltäglich anzutreffen ist.

Der Hundetag zeigte einmal mehr, wie wertvoll die praxisnahe Ausbildung in der Jungjägerausbildung der Kreisjägerschaft Flensburg ist. Theorie und Praxis greifen hier Hand in Hand, damit die angehenden Jäger ein solides Fundament für ihre zukünftige waidgerechte Jagdausübung erhalten.

Bei Kaffee, Kuchen und einigen Kaltgetränken klang der gelungene Ausbildungstag mit ein bisschen Klönschnack schließlich in geselliger Runde aus.

Ein herzlicher (Waidmanns)dank gilt allen Hundeführern und Organisatoren, die mit ihrem Engagement diesen lehrreichen und abwechslungsreichen Tag ermöglicht haben.

Finn Witt